Auch wenn die Stadt Dortmund plant, die Schlafplätze für Wohnungslose dem steigenden Bedarf anzupassen, es bleibt eine Menge zu tun. Eine Möglichkeit dazu bietet zum Beispiel die Veranstaltung Ich mach mein Ding, ein Benefiz für die Obdachlosenhilfen, BODO, Gasthaus statt Bank und das Obdachlosenkaffee St. Reinoldi. Das von Pro-Dortmund e.V. initiierte Event findet zu Ehren des im Mai 2017 verstorbenen Malers und Schriftstellers Walter Liggesmeyer statt, der zu Lebzeiten Unterstützer vieler wohltätiger Initiativen war. Für die musikalische Untermalung sorgen die Panischen Saiten, ihres Zeichens authentische Coverband von Pop-Legende Udo Lindenberg. Alle Künstler/innen treten ohne Gage auf.

Wir zeigen uns solidarisch und übernehmen die Gestaltung von Plakat, Bannern, Eintrittskarte und einen Teil der Druckkosten. In optischer Anlehnung an Udo Lindenbergs Zeichnungen (zu denen er übrigens von keinem geringeren als Josef Beuys angeregt wurde), skizzieren wir eine klassische Spendensituation. Der Hut, in den die Taler purzeln, wird dabei von einem Stern geziert und entpuppt sich so als Markenzeichen - Udo ohne seinen Hut, das wäre nämlich undenkbar.

Für die Rückseite der Eintrittskarte hat unser GF Daniel eine nette Idee. Das Ticket soll nach seiner Verwendung als Gutschein für ein Heißgetränk verwendet werden. Georg Deventer der Macher von Pro-Dortmund e.V. konnte die Bäckerei Grobe für die noble Aktion gewinnen. Wir finden: Wärme weitergeben - an Obdachlose und andere bedürftige Menschen - kann ein guter Anfang sein. 

Tickets zur Veranstaltung im Fritz-Henßler-Haus sind bei der AWO und bei BODO zu bekommen. Zum Projekt gehts hier.


Im Nachtrag ein paar Impressionen zur Veranstaltung:

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